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1980
die erste Klassik-Rock-Nacht. Ein sechsstündiges Konzert, das live
im Fernsehen übertragen wird. Mit: Jon Anderson, Gary Brooker (Procol
Harum), Mike Batt und Esther Ofarim. Das mit Rock- und Klassik-Fans
gemischte Publikum nimmt die Erweiterung seiner Hörgewohnheiten
mit Begeisterung auf, die Rockmusiker spielen mit dem großen Orchester
unter Leitung von Eberhard Schoener zusammen. Nach vielen Jahren
tritt die Sängerin Esther Ofarim wieder auf mit Liedern, die Eberhard
Schoener komponiert hat.
Zur
dritten Klassik-Rock Nacht 1982 sollte Peter Gabriel kommen. Seit
dieser Zeit verbindet Peter Gabriel und Eberhard Schoener eine lange
künstlerische Freundschaft. Zu dem LiveEvent der "Virtopera"
in Kalkutta wird Peter Gabriel mit einem Interview zugeschaltet.
Es gibt in den nächsten Jahren fünf Klassik-Rock-Nächte, die alle
live übertragen werden. Diese Konzerte werden eine Institution,
die Barriere zwischen den Musikrichtungen beginnt zu schwinden,
das Publikum lässt sich immer mehr auf diese Form ineinander verwobener
Stilrichtungen ein. Und genau das ist das Ziel Eberhard Schoeners,
der davon überzeugt ist, dass die Rock- und elektronische Musik
die eigentliche "Moderne" ist.
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1982:
der letzte große Auftritt des Künstlers Klaus Nomi. Er singt
die Arie des "Cold Genius" aus der Oper "King
Arthur" von Purcell. Eberhard Schoener ist fasziniert von
dem bizarren Auftritt des Künstlers, dessen Eigenart darin besteht,
in der Art eines Countertenors Opern und Schlagermusik zu singen.
Nomi fährt nach New York zurück, er ist bereits sehr krank.
Eberhard Schoener besucht ihn dort mehrmals und versucht ihm
zu helfen. Doch die Krankheit ist noch nicht erforscht. Nomi
stirbt an Aids. Klaus Nomi wird
die Vorlage zur ersten Short-Opera, die Eberhard Schoener 1996
komponiert. |

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