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Zwei
Jahre später, 1995, beginnt Eberhard Schoener mit der Komposition
seiner ersten Short-Opera.
Sie handelt von den letzten Stunden im Leben Klaus Nomis und seinem
Wunschtraum, als Opernsänger auf der Bühne zu stehen.
Eberhard Schoeners Hommage an seinen Freund Klaus Nomi. Kurt Moll,
ein weltbekannter Bariton, findet das Projekt so interessant, dass
er eine Rolle übernimmt.
Die zweite Short-Opera wird "Palazzo dell'Amore". Im Palazzo
Tè in Mantua (Italien) begegnen sich die zwei großen
Liebespaare der abendländischen Literatur: Romeo und Julia,
Amor und Psyche. In diesen zum Mythos gewordenen Schicksalen spiegeln
sich die vielen Seiten der Liebe.
Wieder ist Gianna Nannini dabei, sie singt die Rolle des Romeo.
Für die Rolle des Amors holt Eberhard Schoener den damals noch
völlig unbekannten Andrea Bocelli. Er wird im Duett mit Helen
Schneider (Psyche) und im Quartett noch mit Gianna Nannini und Nidia
Palacios (Oper Frankfurt) singen. Ein Spiel mit Stimmen aus ganz
unterschiedlichen Bereichen.
Die Verbindung dieser Elemente und die Beziehung, die Eberhard Schoener
zu "seinen" Künstlern aufbaut, ist das Ungewöhnliche
an diesen Konstellationen.
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