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1997
sucht Eberhard Schoener für die dritte Short Opera nach
einem Libretto. Die Kurzgeschichte "Eine Rache"
von Isabel Allende begeistert ihn. Er fährt nach San
Francisco, um Isabel Allende zu treffen. Isabel Allende lässt
sich in aller Ausführlichkeit ihre eigene Geschichte
erzählen. Sie habe sie inzwischen vergessen, sagt sie.
Die Idee, daraus eine Short-Opera zu machen, gefällt
ihr. Beim Abendessen in ihrem Haus werden Geschichten erzählt.
Isabel Allende liebt es, zuzuhören. In den nächsten
Jahren treffen sie sich immer wieder. Eberhard Schoener komponiert
aus Isabel Allendes Buch eine "Tango-Oper".
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Tango-Sänger findet er Willy deVille. Er ist zu dieser
Zeit in der Schweiz und versucht Eberhard Schoener zu überreden,
das Stück nicht in Argentinien sondern in Mexiko anzusiedeln,
er habe noch nie einen Tango gesungen!. Doch dann singt er "Yvonne"
- auf seine eigene Art und unvergesslich. Wann immer Willy deVille
in Deutschland ist, trifft er sich mit Eberhard Schoener. Irgendwann
wird das nächste gemeinsame Projekt stattfinden. |
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Die
nächste Oper spielt in Salvador di Bahia. Seit der Eröffnung
der Weltmeisterschaft in Stuttgart hält Eberhard Schoener
Kontakt zu den brasilianischen Musikern. Mit ihnen zusammen
nimmt er "Beleza Negra" auf (Maiella Santiago, Lazzo,
Matilda Charles, Wilson Cafe, Gaby und der Candomble Chor von
Salvador de Bahia). Sie sind auch wieder dabei, als das Live-Event
der Virtopera 2000 im Internet
aufgeführt wird.
Die Kontinuität in seinen künstlerischen
Freundschaften ist die Qualität dieser Begegnungen. Es
wird nicht nur kurzfristig zusammengearbeitet, sondern Eberhard
Schoener entwickelt über viele Jahre hinweg Formen, die
durch diesen Weg ganz besondere Strukturen bekommen. |
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