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2000 - heute

"Concertare - zusammenspielen. Meine Neugierde gilt anderen Kulturen, anderen Menschen und ihrem musikalischen Ausdruck. Wenn Fremdes zusammenkommt und das Zusammenspiel gelingt, entsteht etwas Neues. In diesem schöpferischen Vorgang überschreite ich Grenzen, entdecke die Vielfalt unserer Welt und finde doch immer wieder nur eines: Musik."


Eberhard Schoener sucht fremde Einflüsse, liefert sich ihnen aus, um dann zielsicher seinen eigenen Weg zu verfolgen. Eberhard Schoener traf Laurie Anderson, gab Konzerte mit Sting und Gianna Nannini und machte Aufnahmen mit Andrea Bocelli. Deep Purple begegnete durch ihn dem Tölzer Knabenchor und Willy deVille dem Tango. Eberhard Schoener arbeitete in Bali zwanzig Jahre mit den Musikern des Fürsten Agung Raka zusammen. In Nepal machte er Aufnahmen mit den Mönchen des Klosters Kopan und in Brasilien traf Eberhard Schoener Carlinhos Brown und Armandinho Macedo. Eberhard Schoener empfindet den Austausch mit anderen Musikern im Zusammenhang mit neuen Kunstformen als Ausdruck seiner Zeit. Für ihn ist Kontinuität in der Zusammenarbeit mit anderen Künstlern sehr wichtig.

Ein neues Musikinstrument ist auf dem Markt. In USA entwickelt Bob Moog einen Synthesizer, der noch nie gehörte Klänge produzieren und Instrumente imitieren kann. Eberhard Schoener fährt nach Trumansburg, um Moog zu treffen und dort zu lernen, wie das Gerät zu benützen ist. Drei Wochen bleibt er dort. Moog hat bislang nur fünf Synthesizer in einem kleinen technischen Studio gebaut, die Warteliste ist lang, aber er will seinen Betrieb nicht vergrößern. Da schickt John Lennon seinen Moog zurück, er will erst noch die Weiterentwicklung abwarten. Eberhard Schoener kehrt mit diesem Moog nach Deutschland zurück. Die entstandene Freundschaft zu Moog hält viele Jahre. Eberhard Schoener besitzt heute noch diesen Moog Synthesizer und er funktioniert immer noch.

Schoeners Oper im Netz
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