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1993
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Eröffnungsfeier
für die Weltmeisterschaft der Leichtathletik in Stuttgart:
Eberhard Schoener verwirklicht seinen Traum von einem Weltkonzert.
Über ein Jahr bereitet er dieses Ereignis vor. Musiker in
fünf Kontinenten spielen gleichzeitig zusammen mit den Musikern
auf fünf Bühnen im Gottlieb Daimler Stadion in Stuttgart.
Zwei Satelliten sind nötig, um alle Informationen zu übermitteln.
Es ist das erste Weltkonzert dieser Art, in dem nicht nacheinander,
sondern simultan musiziert wird. Eberhard Schoener reist zu
jeder Station nach Australien, Brasilien, Ägypten und
Bali, um zu proben. Dann wird jeweils ein Video gedreht und
die Musik aufgenommen. In München wird das Video geschnitten
und die Musik noch einmal durchkomponiert. Das neue Band bekommen
am Ort die lokalen Regisseure, damit die Bilder dann identisch
sind, wenn der Live-Auftritt stattfindet. Das Startsignal
wird per Telefonleitung gegeben. Die größte logistische Herausforderung
all seiner Projekte. Geprobt werden kann nicht, denn es sind
für zusätzliche Anmietung der Satelliten keine finanziellen
Mittel da. Bei der Hauptprobe am Tag zuvor in Stuttgart bricht
der Strom zusammen und wird in der Nacht noch einmal neu verlegt.
Es regnet in dieser Nacht in Strömen. Doch am nächsten Tag
scheint die Sonne das Konzert findet ohne Pannen statt.
Die Satelliten und Leitungen funktionieren und Eberhard Schoener
dirigiert sein Weltkonzert!
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