Portrait Oper Musik/ Elektronik
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1980
81 - 83
84 - 88
1989
90 - 93
94 - 2001
2002 bis heute

"Die unterschiedlichen Events, die ich entwickelt habe, entstanden immer aus der Neugierde heraus, sich Themen zu stellen, die nicht nur auf Musik begrenzt sind, sondern neue künstlerische Formen entwickeln. Denn diese sind ein Spiegelbild der verschiedensten Kunstrichtungen, in denen sich der Mensch des beginnenden 21. Jahrhunderts wiederfindet."

Eberhard Schoener sucht die Herausforderung. Seine Event-Projekte sind ungewöhnlich - und seiner Zeit weit voraus. Die Neugestaltung des BMW Museums in München, die großen Rock-Klassik-Nächte, das erste simultane Satellitenkonzert von Japan aus, die Eröffnung der Leichtathletik Weltmeisterschaft in Stuttgart, bei der Musiker aus fünf Kontinenten live zusammenspielten (und zu deren Übertragung zwei Satelliten nötig waren), die erste große Internetoper. Eberhard Schoeners Phantasie sucht ständig neue, ungewöhnliche Wege.

1980

Neugestaltung des Münchner BMW-Museums mit Professor Wilfried Minks. Der Automobilkonzern mußte zusehen, wie nacheinander seine Autos aus dem Museum entfernt wurden und stattdessen lebensgroße Puppen, die berühmte Zeitgenossen darstellten, ihren Platz einnahmen. Aus dem Museum als Ausstellungsraum wurde eine riesige Bühne mit unterschiedlichen Szenarien und Musikerlebnissen. Die New York Times war begeistert von dieser „anderen Art, Autos zu präsentieren“ und BMW sah seinen Mut durch den jahrelangen Erfolg bestätigt.

  Erste Klassik-Rock-Nacht - eine sechsstündige Live- Übertragung im Deutschen Fernsehen mit Jon Anderson, Gary Brooker, Mike Batt und Esther Ofarim. Zwischen den Auftritten der Rockstars dirigierte Eberhard Schoener Klassik. Das Orchester war nicht als „Untermalung“ eingesetzt, sondern behielt seine Eigenständigkeit. Das jeweilige Publikum begegnete neuen Klängen, der Klassik-Fan kam mit dem Rock-Freak ins Gespräch.
Schoeners Oper im Netz
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