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"Die
unterschiedlichen Events, die ich entwickelt habe, entstanden immer
aus der Neugierde heraus, sich Themen zu stellen, die nicht nur
auf Musik begrenzt sind, sondern neue künstlerische Formen entwickeln.
Denn diese sind ein Spiegelbild der verschiedensten Kunstrichtungen,
in denen sich der Mensch des beginnenden 21. Jahrhunderts wiederfindet."
Eberhard
Schoener sucht die Herausforderung. Seine Event-Projekte sind ungewöhnlich
- und seiner Zeit weit voraus. Die Neugestaltung des BMW Museums
in München, die großen Rock-Klassik-Nächte, das erste simultane
Satellitenkonzert von Japan aus, die Eröffnung der Leichtathletik
Weltmeisterschaft in Stuttgart, bei der Musiker aus fünf Kontinenten
live zusammenspielten (und zu deren Übertragung zwei Satelliten
nötig waren), die erste große Internetoper. Eberhard Schoeners Phantasie
sucht ständig neue, ungewöhnliche Wege.
| 1980 |
Neugestaltung
des Münchner BMW-Museums mit Professor Wilfried Minks.
Der
Automobilkonzern
mußte zusehen, wie nacheinander seine Autos aus
dem Museum entfernt wurden und stattdessen lebensgroße
Puppen, die berühmte Zeitgenossen darstellten, ihren
Platz einnahmen.
Aus dem Museum als Ausstellungsraum
wurde eine riesige Bühne mit unterschiedlichen Szenarien
und Musikerlebnissen. Die New York Times war begeistert
von dieser anderen Art, Autos zu präsentieren
und BMW sah seinen Mut durch den jahrelangen Erfolg
bestätigt.
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Erste
Klassik-Rock-Nacht - eine sechsstündige Live- Übertragung
im Deutschen Fernsehen mit Jon Anderson, Gary Brooker,
Mike Batt und Esther Ofarim. Zwischen den Auftritten der
Rockstars dirigierte Eberhard Schoener Klassik. Das Orchester
war nicht als Untermalung eingesetzt, sondern
behielt seine Eigenständigkeit. Das jeweilige Publikum
begegnete neuen Klängen, der Klassik-Fan kam mit dem Rock-Freak
ins Gespräch. |
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