| 1995 |
Cold
Genius
Musik:
Eberhard Schoener, Libretto: Alec Cuddeback/ Eberhard Schoener
Im
Dezember 1982 engagierte Eberhard Schoener Klaus Nomi zu einer
seiner
Klassik-Rock-Nächte. Die Eigenart seines Vortrags bestand darin,
klassische Opernmusik und Schlagermusik der 30er Jahre in der
Art
eines Countertenors zu singen.
Eberhard Schoener Klaus Nomi nochmals in New York und sah, wie
Nomi dort in die Fänge des amerikanischen Managements geraten
war. Nach dem Konzert in München besuchte Eberhard Schoener ihn
zweimal in New York, wo Klaus Nomi noch immer in ärmlichsten Verhältnissen
in Lower East Side lebte. Am 6. August 1983 starb er in New York
an Aids. Kurz nach seinem Tode wurde er in Europa und Amerika zur
Kultfigur.
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Die
Oper Cold Genius beschreibt die letzten Stunden
seines Lebens und seinen Wunschtraum, einmal auf einer Opernbühne
zu singen. In einer Virtual-Reality-Situation fordert der Agent
(Laurence Gien) Klaus Nomi auf, seinen Traum zu verwirklichen
und als Cupido- mit Cold Genius (Kurt Moll) das berühmte
Duett aus der Oper King Arthur von Purcell zu singen.
Es entstehen mehrere Ebenen. Klaus Nomi begreift die verschiedenen
Situationen nicht mehr. Der Agent inszeniert eine Duell-Szene
zwischen Klaus Nomi und Cold Genius, an deren Ende Klaus Nomi
den Operntod stirbt. Aber stirbt er wirklich? Whats reality?
Diese Frage ist das Leitmotiv der Oper.
Der Agent nimmt die Fernbedienung des Fernsehers und zappt die
beiden Protagonisten (Cold Genius und Klaus Nomi) weg. Er gibt
sich als Agent des Todes zu erkennen (The
Agent of Death, Mainstreet ....), um sich danach ebenfalls
wegzuzappen. Nur der Bildschirm bleibt an, und Klaus Nomi sieht
nun in einer (seiner) anderen Realität seinen Operntraum verwirklicht. |
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Geoge
Kochbek
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Kurt
Moll
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